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08.10.2006
Bei der "f-cell" in Stuttgart repräsentierten etwa 600 Teilnehmer die Brennstoffzellszene.
Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner betonte, das ein Ende des Ölzeitalters aufgrund der Klimaveränderungen gekommen sei. In den nächsten 10 bis 20 Jahren können wir noch einen irreversiblen Temperaturanstieg verhindern, danach sei das Zeitfenster zu.
Energie muß wesentlich besser genutzt werden. Dafür brauchen wir Brennstoffzellen, einen der effizientesten Energiewandler.
Das Land investiert 50 Millionen Euro in die Technologie und will weiteres Geld investieren.
Bund und Industrie wollen in den nächsten 10 Jahren 1 Milliarde Euro im Rahmen einer Roadmap investieren.
Die Europäische Union sieht  in der Brennstoffzelle eine Schlüsseltechnologie und will multinationale  Projekte focieren.
Takehiko Kato von der Interlink Cooperation Tokio wieß darauf hin das Alleingänge nicht zielführend wären. Das Thema müsse global angegangen werden.
Professor Dr. Werner Tillmetz, Leiter des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Ulm und Mitglied des Strategierates Wasserstoff und Brennstoffzelle verglich die U.S.A. mit Europa hinsichtlich der Investitionsbegründung. "In den U.S.A. geht es zuerst immer um Luftreinhaltung, wenn von Wasserstoff und Brennstoffzelle die Rede ist. In Europa sei dies keine vorrangige Begründung für Investitionen in Brennstoffzellen, obwohl hier die gleichen Probleme mit schlechter Luft und hohen Feinstaubwerten vorliegen. Wir lamentieren- die handeln."
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